Baden-Württemberg-Stipendium für Hochschulkooperationen (BWS plus)
WATer IEakage findeR (WATER)
A Teaching and Research Project Adressing the Sustainable Development Goals
Projektbeschreibung
Das Projekt „WATER“ ist eine internationale Kooperation zwischen der Hochschule Offenburg und der Universität Mauritius. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung neuer Verfahren, um Wasserverluste in Leitungsnetzen frühzeitig zu erkennen und damit die Ressource Wasser effizienter zu nutzen.
Gemeinsame Studienangebote, Forschungsprojekte sowie Workshops und praktische Trainings fördern den Wissensaustausch und bereiten Studierende auf eine zukünftige Tätigkeit im technologischen Bereich der Wasserversorgung vor.
Projektziele
Ein Ziel des Projekts ist die Forschung zur Erkennung von Wasserlecks, bei der moderne Technologien weiterentwickelt und an realen Testfeldern erprobt werden. Die Erkenntnisse fließen direkt in die Lehre ein.
Des Weiteren wird die Umsetzung eines gemeinsamen Masterstudiengangs mit der UoM geprüft, der die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen vertieft und Studierenden neue Lern- und Austauschmöglichkeiten eröffnet.
Studierende profitieren dabei von:
- gezielten Workshops und Praxiseinheiten,
- Mentoring und individueller Betreuung,
- der Förderung von internationalen und interkulturellen Kompetenzen.
linke Seite = Aufnahme Bodenradar und rechte Seite = Leitungsmodell in Boden
Perspektiven und Zukunftsfähigkeit
Das Projekt stärkt dauerhaft die wissenschaftliche Zusammenarbeit und erhöht die Qualität des gemeinsamen Bildungsangebots. Gleichzeitig verbessert es die beruflichen Chancen der Absolventinnen und Absolventen und trägt zur Sicherung von Fachkräften im technischen Bereich bei.
Die Forschungsergebnisse kommen direkt der Wasserversorgung in Mauritius zugute, indem Fachkräfte im Umgang mit modernen Messsystemen geschult werden und Wasserverluste nachhaltig reduziert werden. Die entwickelten Ansätze können auch in anderen Ländern Anwendung finden.
Darüber hinaus schafft das Projekt eine Grundlage für weitere Forschungs- und Industriekooperationen und unterstützt mehrere Ziele für nachhaltige Entwicklung.
Betreuung und Interkulturalität
Im Projekt wird großer Wert auf eine umfassende Betreuung gelegt. Studierende erhalten Unterstützung durch Sprachkurse, kulturelle Angebote und persönliche Begleitprogramme, die den Einstieg in die neue Umgebung erleichtern.
Besonders wichtig sind hier:
- Programme wie das Buddy-System und der Senior Service,
- die Einbindung in laufende Forschungsprojekte und internationale Teams,
- Aufenthalte in beiden Ländern mit praktischen Einsätzen an Testfeldern.
Workshops vor Ort und virtuelle Treffen stärken den fachlichen Austausch und die interkulturelle Zusammenarbeit. Beide Hochschulen veröffentlichen regelmäßig Einblicke in die Projektaktivitäten.